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Ganghofertrail 2025 – Wasser, Wald und Würdenträger
Der Sommer meinte es kühl mit der Leutasch: Ein grauer Himmel, Temperaturen knapp über 10°C und Regen, der die Landschaft in silbrigen Schleier hüllte. Perfekte Bedingungen für neun wetterfeste Athletinnen und Athleten unseres Vereins, die sich am 2. August mutig ins Abenteuer des Ganghofertrails stürzten – einem Event, der mehr ist als nur ein Volkslauf: Ein Naturschauspiel entlang der tosenden Leutascher Ache, durch moosige Wälder, auf federnden Wegen des Hochplateaus. Ein Trail wie aus dem Bilderbuch – nur eben durchweicht.
Und mittendrin unser Team – bunt, jung, erfahren, erfolgreich.
Die Highlights? Bitteschön:
Leonie Schröter (U16) ist erneut nicht zu stoppen: Sie holte sich den Gesamtsieg bei den Damen im Volkslauf über 7,4km – mit einem satten Vorsprung von 4,5 Minuten auf die Zweitplatzierte. Wenn’s so weitergeht, läuft sie bald auch den Männern davon.
Wolfgang Egger (M60) zeigte, dass Verletzungen Nebensache sind und Alter nur eine Zahl ist – und zwar Platz 1 in seiner Klasse. Legendär.
Alexander Federa (U14) lief als Drittplatzierter in der U16 Wertung über die 7,4km nicht nur ein starkes Rennen, sondern nebenbei auch seinem Vater Richard Federa (M50) knapp davon, der mit einem soliden 5. Platz in seiner Altersklasse finishte.
Binder Lea (U14) und Kranebitter Maximilian (U10) durften ebenfalls aufs Podest klettern – beide mit starken dritten Plätzen in ihren Altersklassen. Abklatschen, Medaille schnappen, strahlen.
Antonia Leimbeck (U8) und Franziska Kapferer (U8) zeigten über 700m Einsatzfreude und Kampfgeist – und vor allem Freude am Laufen, trotz Regen und nasser Schuhe.
Ein ganz besonderes Debüt feierte der kleinste große Held des Tages: Maximilian Leimbeck (U6) bestritt seinen allerersten Lauf über 250m – mit Platz 7 ein mehr als gelungener Einstieg in die Laufwelt. Zukünftiger Trailmeister? Man wird sehen.
Ein Tag wie gemacht für Trail-Liebhaber mit Herz – nass, kühl, aber voller Energie und Emotionen. Unser Verein hat nicht nur Medaillen geholt, sondern auch bewiesen, dass Laufen mehr ist als Leistung: Es ist Gemeinschaft, Natur und Freude an der Bewegung. Der nächste Regen kann kommen – wir laufen trotzdem.
